Allgemein · Rezension

Kiss me in Paris

Rezensionen verfasst von Bücherparadies

Allgemeines zum Buch:

  • Autorin: Catherine Rider
  • Verlag: Cbt
  • ISBN: 9783570164785
  • Seitenanzahl: 256
  • Preis: 12,99€

Klappentext:

 New Yorkerin Serena Fuentes hatte es sich alles so schön vorgestellt: Paris, die Stadt der Liebe, 21. Dezember, auf den Spuren der Hochzeitsreise ihrer Eltern, gemeinsam mit der Schwester – Romantik pur!

Doch die Schwester düst mit ihrer neuesten Flamme nach Madrid ab, während Serena bei einem komplett Fremden unterkommen muss. Quelle horreur! Jean-Luc Thayer ist nur mäßig begeistert von der Aussicht, eine amerikanische Touristin babysitten zu müssen. Umso irritierter ist er, als Serena ihn auf eine von A bis Z durchgeplante Tour durch die Stadt mitzerrt. Jean-Luc improvisiert lieber, vorzugsweise mit der Kamera. Aber irgendwann auf dem langen Spaziergang durch Paris merken Serena und Jean-Luc, dass Gegensätze sich anziehen … 


Meine Meinung:

Das Cover ist wirklich schön und die einzelnen Bilder vom winterlichen Paris fand ich echt toll. Da kam nur beim drauf sehen schon weihnachtliche Stimmung bei mir auf. Naja, zu mindest ein wenig 🙂

Der Schreibstil an sich war flüssig und klar. Allerdings hat es sich dennoch ein wenig gezogen. Die Handlung wurde aber an sich gut beschrieben und man konnte sich die Umgebung gut vorstellen. Vielleicht ist es aber auch einfacher gewesen, da ich schon dreimal in Paris war.

So chaotisch wie die Geschichte anfängt, geht es die meiste Zeit auch weiter. Nach Stunden im Flugzeug landet sie im vernebelten, winterlichen Paris und möchte die Hochzeitsreise ihrer Eltern nachempfinden. Mit Jean-Luc begibt sie sich zu den verschiedensten Orten und Sehenswürdigkeiten. Da man die Geschichte aus zwei Sichten erzählt, werden vor allem Gefühle und Gedanken beider deutlicher.

Ich persönlich hatte eine ganz andere Handlung erwartet und dachte, es wird eine tolle Geschichte inklusive allen möglichen Sehenswürdigkeiten, Spaß und Liebe.

Allerdings war es nicht so und ich mehr als enttäuscht. Größtenteils war ich gelangweilt oder genervt von den Personen, da dann doch größtenteils in einem Streit endete und beide sich angifteten. Erst die letzten 50 Seiten haben mir ganz gut gefallen, da es da endlich mal friedlicher wurde.

Kommen wir zu den Charakteren. Serena, die strikt einfach nur die Liste abarbeiten wollte, ohne sich irgendwas genauer anzugucken, war mir dadurch direkt ein wenig unsympathisch. Sie war so darauf fokussiert, dass sie selbst den ganzen Tag schlecht gelaunt war.

Jean-Luc war anfangs noch ganz nett und locker. Mit der Zeit wurde aber auch er immer anstrengender. Es gab immer mal wieder Zoff und vor allem sein Verhalten zwischendurch ging mir echt auf die Nerven.

Am Ende wurden mir beide ein wenig sympathischer, als beide ein wenig lockerer wurden. Das Ende war ganz nett, aber wie gesagt, ich hatte was ganz anderes erwartet.


Fazit:

Insgesamt war das Buch ganz okay, mehr aber auch nicht. Vielleicht hatte ich durch die vielen Weihnachtsfilme zu hohe Erwartungen, aber ich war echt ein wenig enttäuscht.

Das Buch hat mir leider auch meine ‚Liebe‘ zu Paris ein wenig kaputt gemacht, da ich die Stadt wirklich in mein Herz geschlossen habe.

Abschließende Bewertung meinerseits: 2,5/5⭐️

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