Allgemein · Rezension

Cassardim – Jenseits der goldenen Brücke

Rezensionen verfasst von Bücherparadies

Allgemeines zum Buch:

  • Autorin: Julia Dippel
  • Verlag: Thienemann-Esslinger Verlag
  • ISBN: 9783522506458
  • Seitenanzahl: 528
  • Preis: 17€

Klappentext:

Gefährlich, überraschend und fesselnd – willkommen in Cassardim!

Amaia ist gerade sechzehn geworden – zum achten Mal. Warum ihre Familie so langsam altert und warum sie keinem ihrer fünf Geschwister ähnelt, möchte Amaia unbedingt herausfinden, aber ihre Eltern tun alles, um dieses Familiengeheimnis zu wahren – ständige Umzüge, strenge Regeln und Gedankenkontrolle inklusive. Amaia sieht ihre Chance gekommen, als ihre älteren Brüder eines Tages einen Gefangenen mit nach Hause bringen: den geheimnisvollen wie gefährlichen Noár, der ebenso wenig menschlich ist wie sie. Doch dann wird Amaias Familie angegriffen und plötzlich ist Noár ihre letzte Hoffnung: Er verlässt mit ihnen die Menschenwelt und bringt sie nach Cassardim, ins Reich der Toten, wo Amaia zwischen Intrigen, Armeen, lebendig gewordenen Landschaften, unwirklichen Kreaturen und mächtigen Fürstenhäusern endlich ihre Antworten findet – und ihr Herz verliert.


Meine Meinung:

Cover

Während einige dieses Cover eher gruselig oder eher unschön finden, finde ich das Cover gar nicht mal so schlecht. Insgesamt habe ich mir Amaia nicht genauso wie auf dem Cover vorgestellt, aber das liegt ja an mir selbst. Ansonsten fand ich vor allem diese sandigen und goldenen Töne schön und auch passend zur Geschichte.

Zur Gestaltung fasse ich hier auch mal die Karte, die in dem Buch enthalten ist. Ich persönlich liebe Karten und finde es immer wieder toll, wenn welche als Orientierung enthalten sind.

Schreibstil

Julia Dippel kann einfach schreiben. Sie fesselt einen so an das Buch, dass man wirklich nicht aufhören kann zu lesen. Es ist spannend, humorvoll, aber auch traurig geschrieben worden. Ich persönlich mit dem Schreibstil 1A klargekommen, da alles sehr anschaulich beschrieben worden ist und Gedanken und Gefühle so gut rüber gekommen sind.

Handlung

Direkt von Anfang an wird Spannung aufgebaut, da es zu einem größeren Familienzwischenfall mit dem gut aussehenden Noár kommt, der anschließend als Gefangener im Keller landet. Als es dann zu einem weiteren, größeren Zwischenfall kommt, fliehen Noár, Amaia und ihre Geschwister nach Cassardim. Noár der Retter und Helfer in der Not, der die ganze Handlung nochmal um einiges interesanter gemacht hat.

Cassardim, einer völlig neuen Welt voller Rätsel, seltsamer Völker und dunklen Machenschaften. Dort muss Amaia sich beweisen und herausfinden , wie sie sich und das Land retten kann…

Insgesamt kann man zur Handlung sagen, dass ich mit so spannenden und herzzerreißenden Wendungen so gut wie nie gerechnet habe und es mich immer wieder aufs neue überraschen konnte. Man erfährt so viel und doch möchte ich noch viel erfahren und vor allem wie es mit Amaia, Noár und ihren Geschwistern weitergeht.

Charaktere

Als erstes sollte wir über Amaia sprechen, die so mutig und stark ist, dass sie ein echtes Vorbild geworden ist. Sie durchlebt so viel und steckt es dann auch noch „so einfach“ weg. Ihre Geschwisterliebe vor allem zu dem kleinen Moe hat mein Herz immer wieder zum schmelzen gebracht. Auch ihre neugierige, sowie sarkastische Art hat mir super gefallen und mich oftmals zum Lachen gebracht. Sie ist einfach die perfekte Protagonistin für dieses Buch. Schlagfertig, ehrlich, fürsorglich, liebenswert und vor allem neugierig.

Die zweite Person die ich in mein Herz geschlossen habe ist definitiv Noár, der Daemon Black aus Obsidian gehörig Konkurrenz macht. Er ist attraktiv, witzig (einige male hat er mich wirklich zum Lachen gebracht) und wirklich liebenswürdig. Zu viel möchte ich eigentlich gar nicht verraten.

Aber insgesamt fand ich alle Charaktere auf ihre Art und Weise toll und super getroffen. Ich kann mich gar nicht entscheiden wen ich von den Nebenfiguren am besten finde. Moe, Mariz, Rhome und und und waren alle toll.

Da half das Personenverzeichnis wirklich sehr (liebe ich persönlich ja auch immer in Büchern 🙂 )


Fazit:

Es fühlte sich an, als würden all meine Nerven auseinandergerissen, wieder zusammengesetzt und anschließend erneut zerfetzt werden. Ich erfror und verbrannte. Ich erstickte und ertrank. Ich starb und wurde wiedergeboren.

Ich würde sagen, dass dieses Zitat meine Gefühlswelt beim Lesen am besten beschrieben hat. Ziemlich lange war ich auf der Suche nach meinem Jahreshighlight. Und ich habe es gefunden. Cassardim ist definitiv das beste Buch, welches ich 2019 gelesen habe. 

Allein der Buchtrailer  (wie geil ist dieses Video bitte) hat mich dazu gebracht, das Cover ein wenig zu vergessen und ich bereue es nicht, dass Geld dafür ausgegeben zu haben.

Das Thema bezüglich des Willens, welches ich äußerst spannend und interessant fand, kann man auch super auf uns selbst anwenden und denke, dass man das wirklich merken könnte beziehungsweise auch so schon merkt.

Ich danke Julia Dippel auf jeden Fall für dieses Meisterwerk und freue mich auf hoffentlich viele weitere Bücher von ihr.

Abschließende Bewertung meinerseits: 5+/5⭐️

Ein Kommentar zu „Cassardim – Jenseits der goldenen Brücke

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